Allgemeines

Nachruf Siegfried Küsgen

In stillem Gedenken an ein Urgestein unseres Vereins

Wir nehmen Abschied von einem Menschen, der unseren Verein nicht nur mitgeprägt, sondern durch sein unermüdliches Engagement über Jahrzehnte hinweg bereichert hat.

Siegfried Küsgen ist im Alter von 87 Jahren verstorben.

Mit ihm verlieren wir eine Persönlichkeit, die das Herz am rechten Fleck trug und dessen Wirken großen Einfluss auf unseren Verein hatte..

Ein Herz für den Handball

Viele Jahre lang führte er in den 70er Jahren als Vorsitzender die Geschicke unseres Vereins (1968 bis 1972). Mit Besonnenheit, Weitblick und einer unerschütterlichen Leidenschaft für den Sport leitete er den Verein durch sportliche Höhen und Herausforderungen. Siegfried Küsgen war mitverantwortlich für den Ankauf des damaligen Sportplatzes durch die Gemeinde Rösrath. So schrieb unser langjähriger Vorsitzender Kurt Küsgen: „Das ohne die damaligen Initiativen, das heutige Ortszentrum …nicht geben würde, da auf der Fläche Wohnbebauung vorgesehen war.“

Siegfried war jemand, der insbesondere für „seine“ Handballer stets ein offenes Ohr und eine helfende Hand hatte. Aber auch für weitere Sportarten war er offen. So war er Mitgründer der Tennisabteilung Anfang der 70 Jahre. Er und ein weiterer Vereinskamerad nahmen einen Kredit auf ihre Häuser auf, um dieser Abteilung zum Start zu verhelfen.

Was einen Verein ausmacht, ist die Gemeinschaft – und Siegfried liebte diese. Er war bei unzähligen Vereinsfahrten dabei, organisierte Ausflüge und sorgte mit seinem Humor und seiner Geselligkeit dafür, dass aus Sportkameraden Freunde wurden.

Unvergessen bleiben seine Beiträge in unserer Vereinszeitschrift „mach mit“. Mit spitzer Feder, viel Herzblut und einer Prise Humor hielt er das Vereinsgeschehen fest. Seine Artikel waren mehr als bloße Berichte; sie waren Chroniken der gemeinsamen Zeit, die uns auch heute noch schmunzeln und in Erinnerungen schwelgen lassen.

Besonders beeindruckt hat uns sein lebenslanges Interesse an den Belangen des gesamten Turnvereins. Bis zuletzt verfolgte er aufmerksam die Entwicklungen im Verein und erkundigte sich nach Fortschritten. Lange Jahre war der Turnverein für ihn mehr als nur ein Hobby – er war ein Stück Heimat.

Wir verneigen uns vor seiner Lebensleistung und danken ihm für die Zeit, die er uns geschenkt hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Ursula und seinen Angehörigen.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand und alle Mitglieder des TV Forsbach